Steine im Rucksack

Wie entsteht eine Depression? Wieso verliert ein Mensch die Lust am Leben? Woran kann man erkennen, dass man prädestiniert ist für seelische Erkrankungen oder dass man schon lange erkrankt ist und es gar nicht bemerkt?

Ferdinand Saalbach widmet sich diesen Fragen in seiner autobiografischen Erzählung “Steine im Rucksack”. Er erzählt davon, wie er jahrelang augenscheinlich erfolgreich durchs Leben tigerte und mit Karriere, Frauen und einer Weltreise seine Umwelt beeindruckte, aber immer irgendwie unsympathisch wirkte und unzufrieden mit seinem Leben blieb. Seine Ambitionen brachten ihn dennoch nach acht Jahren Karriere auf einen Geschäftsleitungsposten in der Agenturbranche. Und dann wurde er nach einem Jahr schon wieder gefeuert. Zum dritten Mal in seinem Leben. Daraufhin brach er (endlich!) zusammen und stellte sich im Rahmen einer Psychoanalyse seinen Lebensthemen. Erst im Laufe der Therapie konnte er die Ursachen seines schon jahrzehntelang andauernden Leids erkennen: er war trotz elterlichen Wohlstands verwahrlost aufgewachsen und wurde von seiner eigenen Mutter sexuell missbraucht.

Dass er jahrzehntelang gelitten hat, wusste er allerdings bis zu dieser Therapie nicht. Seine Lebensunlust, seine Getriebenheit, seine Bindungsunfähigkeit, seine Sucht nach Statussymbolen und eine ganze Reihe körperlicher Symptome hielt er immer für normal. Und die Suche nach Ursachen in der Kindheit hielt er für eine Schwäche.

Das Buch ist damit auch ein Zeugnis über die ungeheure Stärke von Verdrängung und zeigt, wie Täter effektiv dazu beitragen, diese Verdrängung zu erzeugen und zu erhalten.

„Steine im Rucksack“ ist die wahre und autobiografische Erzählung des Lebens von Ferdinand Saalbach. Er macht dabei durch Detailfülle, schmerzhafte Nähe und beklemmende Intimität das ganze Leid, die Grausamkeit der Täter und seinen eigenen Schmerz spürbar.

Es ist ein Buch für Menschen, die sich getrieben fühlen – von der Sucht nach dem nächsten Höhepunkt, nach Geld, Erfolg, Statussymbolen oder Sex. Es soll sie ermutigen, in ihren eigenen Rucksack zu blicken. Es ist aber auch ein Buch, das ganz generell die lebenslangen Folgen elterlicher Macht auf das alltägliche Erleben von uns allen aufzeigt. Das aber vor allem zeigt, dass man sich davon auch befreien kann. 

 

Das Buch kann ab sofort im Webshop von tredition oder im Buchhandel bestellt werden: 

ISBN: 978-3-7497-4244-8 | Hardcover | 24,95 EUR
ISBN: 978-3-7497-4243-1 | Paperback | 19,95 EUR 

 

Geschichten aus der Welt (in Arbeit)

Ferdinand Saalbach ist in 100 Tagen um die Welt gereist. Auf seine eigene Art getrieben, war er dabei immer auf der Suche nach einem Ort, an dem Menschen glücklich sind. 

Auf seiner Reise entdeckte er Glück in ganz unterschiedlichen Facetten – groß und klein. Er konnte aus allen Ländern eine Botschaft mitnehmen, die ihm etwas Neues darüber beibrachte, was Glück ausmacht und wie Menschen es tagtäglich erleben. 

Dabei fand er Glück nicht nur in freien und wohlhabenden Demokratien, sondern vor allem in Ländern, in denen in irgendeiner Form Armut und Unterdrückung herrschen. 

Über die Geschichten, die er erlebt hat und das, was er dabei gelernt hat, schreibt er in seinem Buch “Geschichten aus der Welt” und illustriert die Geschichten mit jeweils selbst geschossenen Fotos, die nie den Zweck haben, das beste ihrer Art zu sein, sondern eine Geschichte zu erzählen. Geschichten, wie es sie nur auf dieser Welt gibt.